Über uns

Initiative Faires Wohnen

Der Zweck unseres Vereins:

Der Verein verfolgt den Zweck, die Chancen der Gesellschaft auf die Teilhabe am Berliner Wohnungsmarkt für jeden zu ermöglichen und die Stadtentwicklung entsprechend zu beeinflussen. Konzepte für würdiges und bezahlbares Wohnen im stets wachsenden Berlin sind daher zu entwickeln. Ziele sind die Förderung des Wohnungsneubaus sowie der Eigentums- und Bestandsschutz bestehender Wohnungen, insbesondere Mietwohnungen. Dazu gehören eine effiziente Verwaltung sowie eine verbesserte Infrastruktur durch Steigerung der Investitionen. Dies erfolgt unter Beachtung des Umweltschutzes sowie der Bekämpfung von Korruption und Kriminalität.

Zur Wahrung und Durchsetzung des Vereinszweckes kooperiert der Verein mit Interessenvertretungen, Behörden und den Bürgern.

 Der Zweck wird insbesondere verfolgt durch:

  • Beschleunigte Baugenehmigungsverfahren, Ausbau des ÖPNV, Digitalisierung,
  • die Aufklärung und Information der Bürger über politische Entwicklungen, aktuelle Problemfelder und Rechtsprechung,
  • Veranstaltungen, Symposien, Workshops zur Ideenentwicklung für Wohnraumschaffung und Wohnraumbewirtschaftung.

Der Verein ist parteipolitisch neutral. Die Tätigkeit ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Insbesondere besteht keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke aufgewendet werden. Kein Mitglied darf durch Aufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

Der Vorstand

Satzung & Aufnahmeformular

Unsere Satzung

Die Satzung ist im PDF Format verfügbar.

Aufnahmeformular

Das Aufnahmeformular bitte ausfüllen und senden an:

GresiDach – Service AG
c/o Steffen Gresitza
Hranitzkystraße 13
12277 Berlin

Unsere Entstehung

Mit der damaligen Entstehung des Mietendeckels und der sich damit ankündigenden wirtschaftlich schadenden Entwicklung in alle Wirtschaftsbereiche Berlins, haben sich 2019 einige Unternehmer der Berliner Wirtschaft, der Bauwirtschaft, der Immobilienwirtschaft und Vermieter zusammen getan um etwas zu unternehmen mit der Gründung der „Initiative Faires Wohnen“. Ich war u.a. auch ein Kind der ersten Stunde und habe selbst die Auswirkungen des geplanten Desaster „Mietendeckel“ im Unternehmen gespürt und verdauen müssen.

Durch diese „Initiative Faires Wohnen“ bei der u.a. Joachim Spitzley, Dr. Frank Muschiol, Christoph Mojen und weitere namhafte Unternehmer Mitakteure beteiligt waren haben wir seinerzeit bewegt, gekämpft und im Schulterschluss mit Neue Wege und mit der Fachgemeinschaft Bau durch Manja Schreiner und Thomas Herrschelmann die damalige Kundgebung / Streik vorm Brandenburger Tor vorbereitet und nachhaltig umgesetzt. Nach dem umgesetzten Plan mit dem Scheitern des Berliner Mietendeckel durch die Normenkontrollklage vor dem Berliner Verfassungsgericht war die Mission zwar erfüllt, jedoch sahen wir die verbleibenden Themen im Berliner Wohnungsmarkt nicht erledigt.

Daraus resultierend wurde im Einvernehmen der Mitstreiter der „Initiative Faires Wohnen“ unter dem Gesichtspunkt der wichtigen Berliner Zukunft aus der Initiative ein eingetragener Verein, der Initiative Faires Wohnen e.V. gegründet. Uns war klar wir müssen eine dauerhafte Einrichtung zur Wahrung aller Interessen der Beteiligten am Berliner Wirtschafts- und Wohnungsmarkt schaffen. Wir hatten doch in der Vergangenheit mit vielen Aktionen so erfolgreich agiert.
Die damaligen Gründungsakteure Joachim Meder (Dachdeckerei Jörg Jahnke GmbH), Dr. Frank Muschiol (Inhaber mehrerer Unternehmungen der Bauwirtschaft) und Yorck Richter (GPlant GmbH Ingenieurgesellschaft) übernahmen auch die Gründung des Vereines sowie den Vorsitz. Es folgten einige Sitzungen und Aktionen bis Corona uns mit unserem Aktionismus abrupt ausbremste.

In den letzten Zügen der Coronazeit fingen wir langsam wieder an uns in Präsenz zu treffen, jedoch wissen wir ja wie die anfänglichen Bedingungen dazu alles andere als schön waren. Doch die zunehmenden wohnungspolitischen Themen sowie die wirtschaftlichen und politischen Problembilder nahmen unter der aktuellen Regierung wieder zu und wurden drastischer. Dadurch wurde unsere Energie und der damit zusammenhängende Aktionismus wieder entfacht, so dass wir unser Versprechen erneut besiegelten im starken Verbund des Initiative Faires Wohnen e.V. für eine faire Zukunft unserer schönen Stadt zu agieren.

Da der alte Vorstand zurücktreten wollte, jedoch weiterhin mit Elan unterstützen möchte wurden am 28. August 2022 Nuran Jansen und Helga Müller-Haufe zum stellvertretenden Vorstand und ich zum Vorstandsvorsitzenden der Initiative Faires Wohnen e.V. gewählt. Wir als neuer Vorstand haben uns viel vorgenommen um uns, unsere Mitgliedern und interessierten zukünftigen Mitgliedern mit den brennenden Themen unserer Stadt zu konfrontieren, aufzuklären und für die Zukunft unserer Stadt zu kämpfen. Immer unter den Prämisse des Fairen Wohnens mit und in unserer interessanten Metropole Berlin.

Wir planen pro Jahr ca. 3 Präsenzveranstaltungen, zu denen wir bei ausgewählten aktuellen Themen unsere Mitglieder und Unterstützer, sowie eingeladene Leute aus der Immobilien-, Wohnungs-, Bau- und Energiewirtschaft einladen. Unsere Auftaktveranstaltung zu dieser neuen Veranstaltungsreihe fand am 24. November 2022 statt und Dr. Jörg Lippert und Thomas Herrschelmann (Pressesprecher der Fachgemeinschaft Bau) schilderten uns einen interessanten Einblick in die aktuellen brisanten Themen unserer Stadt aus Sicht der Wohnungs- und Bauwirtschaftsverbände. Hierbei nur ein kleiner Ausschnitt einiger Themen:

  • Kampagne zur Enteignung von Wohnungsunternehmen
  • Auswirkungen der steigenden Energiepreise auf Mieter und Vermieter
  • Pflicht zum hydraulischen Abgleich
  • Lastenausgleichsgesetz von 1952, dies soll 2024 wieder angewendet werden